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Frauenburg und der Frauenburger Dom

Frauenburg und der Frauenburger Dom

Der Frauenburger Dom in Frombork entstand im 14. Jahrhundert. Sie wurde stark ausgebaut, nicht zuletzt weil sie auch Verteidigungszwecken dienen sollte. Entsprechend sind die Mauern sehr dick und die Fenster mit Eisenverstrebungen gestärkt. Wenn die Stadt angegriffen wurde, flüchteten sich die Einwohner der Stadt in die Kirche.

Anfang des 16. Jh. war Nikolaus Kopernikus hier Domherr und entwickelte sein heliozentrisches Weltbild.

Die Frauenburg ist im Innenraum noch sehr gut erhalten und kann besichtigt werden. Von Montag bis Samstag können zwischen 9 und 17 Uhr auch Führungen gebucht werden. Sehenswert ist unter anderem die Orgel, die 1684 von Daniel Nitrowski gebaut wurde. Die hervorragende Akustik der Kirche macht aus jedem Orgelspiel eine Sinfonie für die Ohren.

Das älteste und schönste Ausstattungsstück im Dom ist das Epitaph des im 15. Jh., verstorbenen Domherrn Bartholomäus Borschow, das als Rundbild gemalt ist.

Nikolaus Kopernikus wurde im Jahr 2010 im Frauenburger Dom beigesetzt. Da die Kirche während der Schwedenkriege stark beschädigt wurde, war später nicht bekannt, wo das Grab von Kopernikus genau lag. Nach dem Auffinden von Knochen war es mithilfe einer DNA-Analyse möglich, Kopernikus mit hoher Wahrscheinlichkeit zu identifizieren und seine Überreste noch mal zu bestatten.

Die Domburg entstand um den Dom als Wehranlage mit Türmen, drei Toren und Basteien sowie den Wohnhäusern für den Bischof und den Domherren. Im 17. Jh. enstand unter dem Bischof Radziejowski der mächtige Glockenturm, der heutige Radziejowski-Turm. Dieser enthält ein kleines Planetarium und ein Foucaultsches Pendel.