
Sylt ist nicht nur für Wind und Wellen bekannt – auch Reiterinnen und Reiter finden hier ideale Bedingungen. Zwischen Watt, Dünen und Salzwiesen führen Reitwege durch abwechslungsreiche Landschaften. Ob am Strand, auf naturbelassenen Wegen oder auf dem Reitplatz: Der Sattelblick auf die Insel hat seinen eigenen Reiz. Reitbetriebe bieten Angebote für jedes Niveau – vom Schnupperkurs bis zum Tagesritt. Auch Familien mit pferdebegeisterten Kindern kommen auf ihre Kosten. Wer Reiturlaub mit Nordseeluft verbinden möchte, ist auf Sylt richtig.
Ein Reiturlaub auf Sylt verbindet Naturerlebnis mit aktiver Erholung. Viele Reiterhöfe bieten Unterkünfte direkt am Stall – ideal für alle, die morgens mit Pferdewiehern aufwachen möchten. Wichtig zu wissen: Strandausritte sind nur in bestimmten Abschnitten und zu festgelegten Zeiten erlaubt. Wer sein eigenes Pferd mitbringen möchte, sollte sich frühzeitig um eine Unterbringung kümmern. Einige Höfe bieten auch Gastboxen an. Für Urlauber ohne eigenes Pferd gibt es auf der Insel zahlreiche Angebote – vom Einsteigerkurs bis zur Tagesetappe durch die Heide. Frühzeitige Buchung lohnt sich, vor allem in den Ferienzeiten.
Auf Sylt gibt es mehrere Reiterhöfe, die Urlaub und Reiten kombinieren. Viele bieten Ferienwohnungen direkt auf dem Hof oder in direkter Nähe. So sind kurze Wege zwischen Stall und Unterkunft garantiert. Auch für Kinder stehen meist Spielplätze oder Ponys zum Streicheln bereit. Wer den Urlaub lieber mit gezieltem Reitunterricht verbindet, findet auf Sylt auch professionelle Reitschulen mit qualifizierten Lehrkräften.
Reiten am Strand ist für viele ein Highlight – auf Sylt aber nur an bestimmten Stellen erlaubt. Reitabschnitte finden sich vor allem im Bereich zwischen Wenningstedt und Kampen sowie südlich von Rantum. Die genauen Zeiten und Zonen sind saisonabhängig und werden von der Gemeinde festgelegt. Oft sind die Strände morgens oder abends für Pferde freigegeben.
Wer mit dem Pferd ans Wasser möchte, muss einige Regeln beachten: Das Reiten ist nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt, Rücksicht auf Spaziergänger ist Pflicht. Außerdem sollten nur pferdeerfahrene Reiterinnen und Reiter an den Strand – Wind, Wellen und tiefer Sand erfordern gute Kontrolle im Sattel.
Sylt bietet abseits der Strände ein gut ausgebautes Netz an Reitwegen. Besonders reizvoll sind die Routen entlang des Wattenmeers oder durch die Heideflächen im Inselinneren. Zwischen Morsum und Archsum führen naturbelassene Pfade durch ruhige Landschaften, ideal für entspannte Ausritte. Auch rund um Kampen und Braderup gibt es schöne Strecken mit weitem Blick über das Wattenmeer. Viele Wege sind mit Reitweg-Schildern markiert, eine Karte der Reitstrecken erhalten Sie bei den Tourist-Infos oder direkt bei den Reiterhöfen. Sandige Böden und wenig Straßenverkehr machen das Reiten hier besonders angenehm.
Für Kinder ist Sylt ein echtes Pferdeparadies. Viele Höfe bieten Ponyreiten, Schnupperstunden oder Ferienkurse an. Schon ab drei Jahren können Kinder auf dem geführten Pony erste Erfahrungen sammeln. Für ältere Kinder gibt es Gruppenunterricht oder Ausritte in Begleitung. Besonders beliebt sind Reiterferien, bei denen täglich geritten wird und der Umgang mit dem Tier im Mittelpunkt steht. Spiel und Spaß auf dem Hof gehören dabei oft zum Programm. Eltern können sich in der Zwischenzeit entspannen oder selbst mitreiten – viele Angebote sind familienfreundlich organisiert.
Geführte Ausritte sind eine gute Möglichkeit, die Insel vom Pferderücken aus kennenzulernen – egal ob Einsteiger oder geübte Reiterin. Die Reitställe bieten Touren in unterschiedlicher Länge und Geschwindigkeit an, oft angepasst an das Reitniveau der Teilnehmenden. Für Anfänger geht es im Schritt durch flache Landschaften, Fortgeschrittene dürfen auch traben oder galoppieren. Beliebte Routen führen entlang von Deichen, durch die Braderuper Heide oder an den Rand des Wattenmeers. Die Begleitpersonen kennen Gelände und Tiere gut und sorgen für eine sichere Tour. Vor dem Ausritt findet meist ein kurzes Kennenlernen mit dem Pferd statt.
Auch im Winter hat Reiten auf Sylt seinen Reiz. Die Strände sind leerer, das Licht klarer – ideale Bedingungen für ruhige Ausritte. Viele Reitställe sind ganzjährig geöffnet und bieten wetterfeste Pferde sowie passende Ausrüstung an. Wichtig ist passende Kleidung: winddichte Jacken, warme Reithandschuhe und gutes Schuhwerk gehören ins Gepäck. In der Nebensaison sind die Strände oft großzügiger für Reiter freigegeben, besonders frühmorgens oder in den Abendstunden. Wer ein paar Tage bleibt, kann das Reiten mit langen Spaziergängen und Saunagängen kombinieren – eine entspannte Mischung aus Aktivität und Erholung.